Gedenkbuch Langenhagen

Für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

Carl Kaufmann

Carl Kaufmann wurde am 23. Aug 1884 in Schiefbahn, Kreis Gladbach (heute zur Stadt Willich) als Sohn des Kaufmanns Louis Kaufmann und dessen Ehefrau Josephine geb. Falkenstein geboren.[1]

Der Vater Louis Kaufmann wurde 1848 in Schiefbahn geboren, er starb dort 1918.[2] Der Manufakturwarenhändler heiratete 1875 in Fischeln, Kreis Crefeld (heute zur Stadt Krefeld) Josephine Falkenstein.[3] Josephine Falkenstein war 1853 dort geboren worden und starb 1930 in Schiefbahn.[4] Louis und Josephine Kaufmann hatten sieben Kinder, die in Schiefbahn geboren wurden.

Der älteste Sohn Heinrich wurde 1876 geboren.[5] Er war Geschäftsführer. Im Jahr 1905 heiratete er in Dorstfeld Bertha Neugarten, die 1882 in Huckarde geboren worden war.[6] Heinrich Kaufmann fiel 1918 im Artois als Unteroffizier im Ersten Weltkrieg.[7] Beide hatten einen Sohn Helmut, geboren 1905 in Tangermünde.[8] Bertha und Helmut Kaufmann gelang die Flucht in die USA.[9]

Der zweite Sohn Arthur wurde 1877 geboren.[10] Er heiratete 1903 in Rheydt (heute zu Mönchengladbach) die 1872 dort geborene Henriette Simons.[11] Beide hatten eine bekannte Tochter Anita verh. Gumbert.[12] Henriette Kaufmann starb im Mai 1938 in Köln.[13] Anscheinend wurde Arthur Kaufmann nach den Novemberpogromen verhaftet und konnte nach seiner Freilassung im Dezember 1938 nach Amsterdam flüchten.[14] Dort wurde er im Januar 1943 verhaftet und für zwei Wochen im KZ Herzogenbusch (Kamp Vught) inhaftiert. Am 29. Januar wurde er nach Westerbork und am 2. Februar 1943 weiter nach Auschwitz deportiert, wo er am 5. Februar 1943 ermordet wurde.[15]

Das dritte Kind, die Tochter Wilhelmina, wurde 1878 geboren.[16] Sie heiratete den Kaufmann Gustav Heumann.[17] Wilhelmina Heumann starb im Dezember 1912 im Alter von 34 Jahren in Wiesdorf (heute zu Leverkusen).[18]

Das vierte Kind, der Sohn Ernst Kaufmann wurde 1879 geboren.[19] Er war Bankdirektor in Berlin. Im Jahr 1922 heiratete er in Hannover Auguste Marie Rosenberg, die 1896 in Osnabrück geboren worden war.[20] Ernst Kaufmann starb 1942 in Berlin an Krebs. Als Religion ist im Sterbeeintrag angegeben „katholisch, früher mosaisch“. Offenbar über seine Frau Auguste Marie geb. Rosenberg ist dort vermerkt: „arisch“.[21] Auguste Marie Kaufmann starb im März 1970 in Hannover.[22] Ernst und Auguste Kaufmann hatten einen Sohn Erich Ernst, der 1923 in Berlin geboren wurde.[23] Erich Ernst heiratete 1953 in Hannover.[24]

Carl war das fünfte Kind der Familie. Das sechste Kind, die Tochter Elise Kaufmann wurde 1885 geboren.[25] Sie heiratete Hermann Bähr, der 1880 in Heinsberg im Rheinland geboren wurde. Beide lebten bis 1940 in Heinsberg, danach in Düren.[26] Von dort wurden sie 1942 ins Ghetto Izbica deportiert und ermordet.[27] Im Jahr 1950 wurde Elise Bähr für tot erklärt.[28] Elise und Hermann Bähr hatten zwei bekannte Kinder. Marianne Bähr wurde 1922 geboren und konnte über England in die USA auswandern.[29] Sie heiratete dort 1946 den ebenfalls aus Deutschland emigrierten Jules Spiegel.[30] Heinrich Ludwig Bähr wurde 1923 geboren. Sein Verbleib ist unbekannt. Möglicherweise konnte er wie seine Schwester der Schoah entkommen.[31]

Das siebte und jüngste Kind, die Tochter Paula Kaufmann, wurde 1886 geboren.[32] Sie lebte bis 1938 im elterlichen Haus, von wo sie sich nach Aachen abmeldete. Möglicherweise hat sie versucht, von dort über die grüne Grenze ins Ausland zu fliehen. Ihr Verbleib ist unbekannt.[33]

Carl Kaufmann zog 1914 nach München-Gladbach (heute Mönchengladbach). Er meldete sich dort mit einem Agenturgeschäft an. Im Jahr 1915 wurde er einberufen und diente im Ersten Weltkrieg.[34]

Danach verliert sich seine Spur, bis er am 27. Sep 1934 im Pflegeheim der Stadt Hannover in Lehrte aufgenommen wurde. Sein Beruf wird hier als „Bote“, der Familienstand mit „gesch[ieden]“ angegeben.[35] Mit der Gründung des Alters- und Pflegeheims Langenhagen wird er im April 1938 von Lehrte dorthin verlegt.

Die für die Deportation geforderte Vermögenserklärung hat er im März 1942 eigenhändig unterzeichnet, als Beruf gibt er „Kaufmann”, als letzte Beschäftigung „Pflegling” an.[36]

Am 28. März 1942 wurde Carl Kaufmann aus dem Pflegeheim „zur Evakuierung” entlassen und am 1. April im Alter von 57 Jahren ins Ghetto Warschau deportiert. In der Transportliste ist er als „arbeitsfähig“ verzeichnet worden.[37] In Warschau ist er verschollen und wahrscheinlich ermordet worden.[38]

Stolperstein für Carl Kaufmann in Willich

Stolperstein für Carl Kaufmann in Willich-Schiefbahn[39]

In Willich-Schiefbahn wurden im Dezember 2016 am Ort des früheren Wohnhauses der Familie Stolpersteine für Arthur, Carl und Paula Kaufmann verlegt.[40]

Hempel, Dirk: „Von Hannover nach Warschau – Juden-Deportationen ins Ghetto“, in: NDR.de (13.04.2022), https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Juden-Deportationen-ins-Warschauer-Ghetto,deportationen114.html (abgerufen am 07.03.2023).

 

Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten (Hrsg.): Die jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen 1914 – 1918 : ein Gedenkbuch, Berlin: Der Schild 1932.

 

Schütz, Lutz: „Kleine Tafeln gegen das Vergessen“, in: Willicher Nachrichten (14.12.2016), https://www.extra-tipp-am-sonntag.de/kleine-tafeln-gegen-das-vergessen_aid-36399333 (abgerufen am 02.06.2026).

 

  1. Standesamt Schiefbahn, Geburtsregister, Jg. 1884, Nr. 78/1884, Carl Kaufmann, geb. 23. Aug 1884; Stadtarchiv Willich, Scan des Registerbuchs, im Besitz des Autors.
  2. Für die Geburt: Bürgermeisterei Schiefbahn, Geburtsregister, Jg. 1848, Nr. 15, Louis Kaufmann; Stadtarchiv Willich, Scan des Registerbuchs, https://www.stadt-willich.de/system/files/genealogy/schiefbahn_g_1848-1849.o.pdf (abger. 23.03.2024). Das Geburtsdatum und weitere Einzelheiten sind unleserlich. Die Eintragung erfolgte am 27 Mar 1848.
    Für den Tod: Standesamt Schiefbahn, Sterberegister, Jg. 1918, Nr. 34/1918, Louis Kaufmann, gest. 20 Jul 1918; Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abt. Rheinland, PA 3103, Nr. 26.779, B. 38 v. 97, https://www.landesarchiv-nrw.de/data02/Abt_Rheinland/PA_3103/~267/26779/LAV_NRW_R_PA_3103_26779_0038.jpg (abger. 03.04.2024).
  3. Bürgermeisterei Fischeln, Heiratsregister, Jg. 1875, Nr. 14, Louis Kaufmann u. Josephina Falkenstein, geh. 03 Aug 1875; Stadtarchiv Krefeld, Sign. 24/995, https://stadtarchiv.krefeld.de/vdok.FAU/stakr_24_995_1875_komprimiert.pdf?sid=2BF39361&qpos=5837&ipos=8482 (abger. 01.06.2026).
  4. Für die Geburt: Bürgermeisterei Fischeln, Geburtsregister, Jg. 1853, Nr. 106, Josephina Falkenstein, geb. 29 Dez 1853; Stadtarchiv Krefeld, Sign. 24/919, https://stadtarchiv.krefeld.de/vdok.FAU/stakr_24_1853_komprimiert.pdf?sid=2BF39361&qpos=5762&ipos=8482 (abger. 01.06.2026).
    Für den Tod: Standesamt Schiefbahn, Sterberegister, Jg. 1930, Nr. 43/1930, Josephine Kaufmann geb. Falkenstein, gest. 30. Nov 1930; Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abt. Rheinland, PA 3103, Nr. 26.791, B. 47 v. 59, https://www.landesarchiv-nrw.de/data02/Abt_Rheinland/PA_3103/~267/26791/LAV_NRW_R_PA_3103_26791_0047.jpg (abger. 03.04.2024).
  5. „Liste der Stolpersteine in Willich : Paula Kaufmann“, Wikipedia 2024, https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Willich#Paula_Kaufmann (abger. 01.06.2026). Ein Beleg für das Geburtsdatum konnte nicht aufgefunden werden.
  6. Standesamt Dorstfeld, Heiratsregister, Jg. 1905, Nr. 34/1905, Heinrich Kaufmann u. Bertha Neugarten, geh. 12 Mar 1905; Stadtarchiv Dortmund, Namensregister Eheschließungen, Jg. 1905.
    Sowie: Standesamt Dorstfeld, Geburtsregister, Jg. 1882, Nr. 186/1882, Bertha Neugarten, geb. 11 Apr 1882; Stadtarchiv Dortmund, Namensregister Geburten, Jg. 1882.
  7. Standesamt Bremen I, Sterberegister, Jg. 1918, Bd. 6, Nr. 5388, Heinrich Kaufmann, gest. 28. Juli 1918; Staatsarchiv Bremen, StAB 4.60/5 Nr. 258, B. 519 v. 523, https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v8579598 (abger. 23.04.2023). Notiz mit Bleistift: „29/4 76“.
    Sowie: (Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten (Hrsg.): Die jüdischen Gefallenen des deutschen Heeres, der deutschen Marine und der deutschen Schutztruppen 1914 – 1918 : ein Gedenkbuch, Berlin: Der Schild 1932, S. 176).
  8. U.S. District Court for the Dallas Division of the Northern District of Texas, Declarations Of Intention For Citizenship, Nr 3071, Henry Helmut Kaufman; Ancestry.com, „Texas, USA, Einbürgerungsregister, 1852-1991“, Datenbank mit Scans, Dallas > Declarations of Intention, 1939-1941, B. 702 v. 1064, https://www.ancestry.com/imageviewer/collections/2509/images/42371_2421401757_0764-00702 (abger. 01.06.2026); Originale: The National Archives At Fort Worth; Forth Worth, TX; Declarations Of Intention For Citizenship, 1906-1990; Records of District Courts of the United States, 1685-2009, RG 21.
  9. US-Volkszählung 1940, Dallas, Dallas, Texas, Rolle m-t0627-04172, S 14A, Zählungsdistrikt 255-15; Ancestry.com, „US-Volkszählung 1940“, Datenbank mit Scans, Texas > Dallas > Dallas > 255-15, B. 27 v. 48, https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/2442/images/m-t0627-04172-00592 (abger. 01.06.2026); Originale: United States of America, Bureau of the Census. Sixteenth Census of the United States, 1940. Washington, D.C.: National Archives and Records Administration, 1940. T627, 4,643 rolls.
  10. Arthur Kaufmann geb. 08 Jul 1877 in Schiefbahn: Standesamt Rheydt, Heiratsregister, Jg. 1903, Nr. 223, Arthur Kaufmann u. Henriette Simons, geh. 24 Sep 1903; Ancestry.com, „Mönchengladbach, Deutschland, Heiratsregister, 1798-1933“, Rheydt > 1903, B. 446/447 v. 720, https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/60897/images/44636_06h^109^1903-00041 (abger. 02.06.2026).
  11. Bürgermeisterei Rheydt, Geburtsurkunden, Jg. 1872, Nr. 592, Henriette Simons, geb. 28 Dez 1872; Ancestry.com, „Mönchengladbach, Deutschland, Geburtsregister, 1798-1903“, Rheydt > 1872 Jul 3 – Dec 31, B. 283 v. 309, https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/60896/images/44635_06g^^79^1872-00283 (abger. 23.03.2024).
    Sowie: Standesamt Rheydt, Heiratsregister, Jg. 1903, Arthur Kaufmann u. Henriette Simons, a. a. O.
  12. Hinweis auf Tochter Anita Gumbert: Arolsen Archives, Korrespondenzakte Arthur Kaufmann, Sign. DE ITS 6.3.3.2 800.314, unpag. S. 4, DocID 106262961.
  13. Standesamt Köln-Ehrenfeld, Sterberegister, Jg. 1938, Nr. 332, Henriette Kaufmann geb. Simons, gest. 30 Mai 1938; Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abt. Rheinland, LAV NRW R Personenstandsregister, 9 S/1938r, Bd. 1, B. 337 v. 405, https://historischesarchivkoeln.de/document/Vz_c762ee93-fce9-41b5-a895-7af103d74bd6 (abger. 23.03.2024).
  14. „Liste der Stolpersteine in Willich : Arthur Kaufmann“, a. a. O.
    Sowie: Bundesarchiv: Gedenkbuch : Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945 (Datenbank online), Arthur Kaufmann, https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/896061 (abger. 01.06.2026).
  15. Arolsen Archives, Karteikarten aus der Kartothek des Judenrats in Amsterdam, Sign. DE ITS 1.2.4.2 01020402 134, DocID 130317437, Arthur Kaufmann, https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130317437 (abger. 04.02.2023).
    Sowie: Arolsen Archives, „Dokumentation über das Schicksal der jüdischen Bevölkerung während der NS-Herrschaft“, Namensliste der jüdischen Opfer des NS-Regimes in den Niederlanden, 1941-1945, Sign. DE ITS 1.1.46.1 3260012, DocID 5150122, Arthur Kaufmann, https://collections.arolsen-archives.org/de/document/5150122 (abger. 04.02.2023).
  16. Liste der Stolpersteine in Willich, a. a. O. Ein Beleg für das Geburtsdatum konnte nicht aufgefunden werden.
  17. Liste der Stolpersteine in Willich, a. a. O. Ein Beleg für das Heiratsdatum konnte nicht aufgefunden werden.
  18. Standesamt Wiesdorf, Sterberegister, Jg. 1912, Nr. 164/1912, Wilhelmina Heumann geb. Kaufmann, gest. 25. Dez 1912; Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abt. Rheinland, LAV NRW R, PA 3103 Nr. 18998, B. 170 v. 183, https://www.landesarchiv-nrw.de/data02/Abt_Rheinland/PA_3103/~189/18998/R_PA_3103_18998_0170.jpg (abger. 23.04.2024).
  19. Ernst Kaufmann geb. 07 Dez 1879 in Schiefbahn: Standesamt I Hannover, Heiratsregister, Jg. 1922, Bd. 2, Nr. 416, Ernst Kaufmann u. Auguste Marie Rosenberg, geh. 14. Mar 1922; Stadtarchiv Hannover, Registerbuch.
  20. Ehefrau Auguste Marie Rosenberg, geb. 19. Oktober 1896: Standesamt I Hannover, Heiratsregister, Ernst Kaufmann u. Auguste Marie Rosenberg, a. a. O.
  21. Religionsangabe „katholisch, früher mosaisch“ im Sterbeeintrag: Standesamt Berlin Schöneberg, Sterberegister, Jg. 1942, Nr. 3966, Ernst Kaufmann, gest. 17. Nov 1942; Ancestry.com, „Berlin, Deutschland, Sterberegister, 1874-1955“, Datenbank mit Scans, Schöneberg > 1942, B. 4009 v. 4542, https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/2958/images/48459_prep163^000041-00369 (abger. 12.02.2023); Originale: Landesarchiv Berlin, Berlin, Deutschland, Sterberegister der Berliner Standesämter 1874-1955, P Rep. 163 Nr. 41.
  22. Standesamt Hannover, Sterberegister, Jg. 1970, Bd. 5, Nr. 2106, Auguste Marie Kaufmann geb. Rosenberg, gest. 06 Mar 1970; Stadtarchiv Hannover, Registerbuch.
  23. Eintrag für Sohn Erich Ernst geb. 20 Aug 1923: Stadt Berlin, Einwohnermeldekartei, Meldekarten von jüdischen Einwohner:innen, Ernst Kaufmann, geb. 07 Dez 1879; Arolsen Archives, Sign. DE ITS 1.2.1.5 10000375 16, DocID 11204641, https://collections.arolsen-archives.org/de/document/11204641 (abger. 22.01.2024); Originale: B Rep. 021-01 Einwohnermeldekartei Berlin, Landesarchiv Berlin.
  24. Hinweis Geheir. am 28.4.1953 St. A. I Hannover Nr. 346/1953: Standesamt I Hannover, Heiratsregister, Ernst Kaufmann u. Auguste Marie Rosenberg, a. a. O.
  25. Geburtsdatum 07 Nov 1885: Arolsen Archives, Korrespondenzakte Elise Baehr geb. Kaufmann, Sign. DE ITS 6.3.3.2 463.752, unpag., S. 2, DocID 100278701.
  26. Stadt Heinsberg, Gemeindeliste über jüdische Residenten, 1962, Nr. 1–4, Hermann (12 Nov 1880), Elise geb. Kaufmann (07 Nov 1885), Maria Anna (24 Feb 1922) und Heinrich Ludwig (23 Okt 1923) Bähr; Arolsen Achives, Sign. DE ITS 1.2.5.1 74, DocID 12850164, https://collections.arolsen-archives.org/de/document/12850164 (abger. 16.06.2024).
  27. Hermann Bähr, geb. 12 Nov 1880 in Heinsberg: Rekonstruierte Gestapo-Transportliste, 22.03.1942, Koblenz-Aachen nach Izbica, unpaginiert, Bild 15, Nr. 293 Elise Bähr geb. Kaufmann u. Nr. 294 Hermann Bähr; Statistik-des-Holocaust.de, http://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_rhl_420322.html (abger. 16.06.2024).
  28. Arolsen Archives, Korrespondenzakte Elise Baehr geb. Kaufmann, S. 13, a. a. O.
  29. UK Home Office, Internierungsregister für Ausländer, Marianne Baehr; [Ancestry.com]. „Vereinigtes Königreich, Internierte ausländische Staatsangehörige im Zweiten Weltkrieg, 1939–1945“, Datenbank mit Scans, 001-050 > 003: Internees At Liberty In UK 1939-1942: As-Bae, B. 882/883 v. 889; Originale: HO 396 WW2 Internees (Aliens) Index Cards 1939-1947, The National Archives, Kew, London, England.
    Sowie: Department of Justice, Immigration and Naturalization Service, Passenger Lists of Vessels Arriving at Portland, Maine, 24 Apr 1946, S.S. Stanton H. King; Ancestry.com, „Maine, USA, Listen ankommender und abreisender Passagiere und Mannschaften, 1894-1962“, Datenbank mit Scans, A4201 – Portland, 1944-1954 > 283, B. 259 v. 373, https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/9033/images/41258_320589-00258 (abger. 01.06.2026); Originale: The National Archives and Records Administration, Washington, D.C., Passenger Lists of Vessels Arriving at Portland, Maine, Records of the Immigration and Naturalization Service, 1882-1983, RG 85.
  30. New York City Clerk’s Office, Index to Marriages, New York, New York, Manhattan, Bd 27, Nr 18750, Marianne Baehr u Jules Spiegel; Ancestry.com, „New York, New York, USA, Heiratsurkundenindex, 1907-2018“, Datenbank mit Scans, Manhattan > 1946, B. 222 u. 1981 v. 2494, https://www.ancestry.de/imageviewer/collections/61406/images/47512_546356-00221 (abger. 01.06.2026); Originale: New York City Municipal Archives, New York, New York.
  31. Stadt Heinsberg, Gemeindeliste über jüdische Residenten, Hermann u. Elise Bähr, a. a. O.
  32. Liste der Stolpersteine in Willich, a. a. O. Ein Beleg für das Geburtsdatum konnte nicht aufgefunden werden.
  33. Stadt Willich, Stolpersteine, Lebensweg Paula Kaufmann, https://www.stadt-willich.de/ueber-willich/stolpersteine/paula-kaufmann (abger. 16.06.2024)
  34. Stadt M.Gladbach (heute Mönchengladbach), Meldekartei, Karte für Carl Kaufmann; Stadtarchiv Mönchengladbach, Scan von Mikrofilm.
  35. Alters- und Pflegeheim Langenhagen, Hauptregister, Nr. 1105, Karl Kaufmann; Stadtarchiv Hannover, StadtA H, 1.NR.5.08 Nr. 20683.
    Und: Pflegeheim der Stadt Hannover, Abt. Lehrte, Verzeichnis der verpflegten Personen, Bl. 131, September 1934; Stadtarchiv Hannover, Sign. StadtA H 1.HR.30 Nr 122.
  36. Oberfinanzpräsident in Hannover, Vermögensverwertungsstelle, Akte für Carl Kaufmann, Bl. 3r und 10v; Niedersächsisches Landesarchiv, Abt. Hannover, NLA HA, Hann. 210, Acc. 2004/023 Nr. 33.
  37. Das angegebene Geburtsdatum 23 Apr 1884 ist offensichtlich unzutreffend: Staatspolizeileitstelle Hannover, II. Transportliste, 01.04.1942, Hannover nach Warschau, unpaginiert, Nr. 703, Karl Kaufmann; Niedersächsisches Landesarchiv, Abt. Hannover, NLA HA, Hann. 210, Acc. 160/98 Nr. 17, Bl. 73.
  38. Vgl. Hempel, Dirk: „Von Hannover nach Warschau – Juden-Deportationen ins Ghetto“, in: NDR.de (13.04.2022), https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Juden-Deportationen-ins-Warschauer-Ghetto,deportationen114.html (abgerufen am 07.03.2023).
  39. Foto: Rudolfo42: „Stolperstein für Kaufmann Carl“, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017_Stolpersteine_Willich_Kaufmann_Carl.jpg (abger. 01.06.2026).
  40. Vgl. Schütz, Lutz: „Kleine Tafeln gegen das Vergessen“, in: Willicher Nachrichten (14.12.2016), https://www.extra-tipp-am-sonntag.de/kleine-tafeln-gegen-das-vergessen_aid-36399333 (abgerufen am 02.06.2026).

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