Für die Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
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Pauline Katz wurde 1878 in Nordhausen am Harz als Tochter des Schneidermeisters Levi Katz und seiner Ehefrau Lea geb. Hirsch geboren. Ihr erster Ehemann Heinrich Meseke war evangelisch und am Tag vor der Eheschließung ließ sich Pauline Katz ebenfalls evangelisch taufen. Ihr Verlobter war ihr Taufzeuge…

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Regina Marie Kottlarzig wurde am 24. Oktober 1874 in Ohlau als Tochter des Kaufmanns Samuel Kottlarzig und seiner Ehefrau Rosa geb. Hamburger geboren…

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Bereits im Januar 1862 wird auf dem ehemaligen Amtshof in Langenhagen an der damaligen Stader Chaussee eine „Erziehungs- und Pflege-Anstalt für geistesschwache und blödsinnige Kinder“ eingerichtet.[1] Der Amtshof stand zuvor leer, seit das bis dahin bestehende Amt Langenhagen im Mai 1859 mit dem Amt Hannover zusammengelegt worden war.[2] Erziehungsanstalt Getragen wurde die Anstalt vom…

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Max Blaulicht wurde am 15. Oktober 1890 in Berlin als Sohn des Althändlers Awigdor Blaulicht und dessen Ehefrau Ruchla geb. Endewelt geboren. Die Familie hatte zuvor in Warschau (damals Kongresspolen / zu Russland) gelebt, wo die drei älteren Geschwister Fraida Faiga, Mindla und Chaskel geboren waren. Die jüngere…
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Das Senioren Magazin, eine Beilage zu HAZ, NP und Langenhagener Echo, berichtet über die Verlegung der Stolperschwelle: SICHTBARE ERINNERUNG: Stolperschwelle verlegt Langenhagen. Im Rahmen einer Feierstunde ist am 6. November auf dem Gelände des Anni-Gondro-Pflegezentrums im Eichenpark eine Stolperschwelle verlegt worden. Sie erinnert an 30 Bewohnerinnen und Bewohner des früheren Alters- und Pflegeheims Feierabend,…

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Von Marit Kappler: Wir befinden uns gerade auf dem Gelände des ehemaligen Alten- und Pflegeheims Feierabend. Welche Bedeutung dieses in der Geschichte des Nationalsozialismus spielte, lässt sich gut am Leben der Familie Kleeblatt nachvollziehen. Salomon Kleeblatt war Kaufmann in Salder (das liegt zwischen Braunschweig und Hildesheim) und heiratete 1892 Helene Kleeblatt. Helenes Bruder Isaak…

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Von Daniel Wierzba: Erika Veit. Das ist nicht nur einer von 30 Namen, die hier und heute, an diesem besonderen Tag und an diesem besonderen Ort vorgetragen worden sind. Genau wie hinter den anderen 29 Namen, steht auch hinter dem Namen Erika Veit eine ganz einzigartige Biografie, eine Geschichte ohnegleichen. Eine Geschichte, die eng…

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Von Chiara Abbey: Mit einem Ehepaar, das unter dem NS-Regime litt, hier im Alten- und Pflegeheim war und im Ghetto Theresienstadt ermordet wurde, habe ich mich näher befasst. Wenn man sich die Unterlagen zu Emanuel und Johanna Müller geb. Schwarz anschaut, dann wirkt es anfangs wie ein ganz normales Leben: Johanna Schwarz wurde am…
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Die Hannoversche Allgemeine berichtet am 8. November über die Verlegung der Stolperschwelle im Eichenpark: Stolperschwelle erinnert an Schicksal von jüdischen Pflegeheimbewohnern im Nationalsozialismus Das Gymnasium Langenhagen hatte mit seinem Projekt 2022 den Anstoß gegeben – drei Jahre später ist das Ziel erreicht: Eine Stolperschwelle erinnert ab sofort an das Schicksal jüdischer Pflegeheimbewohner […] Quelle:…

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Langenhagen gedenkt der deportierten Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims „Feierabend“ Im Rahmen einer Feierstunde ist am 6. November auf dem Gelände des Anni-Gondro-Pflegezentrums im Eichenpark eine Stolperschwelle verlegt worden. Sie erinnert an 30 Bewohnerinnen und Bewohner des früheren Alters- und Pflegeheims Feierabend, die 1942 von den Nationalsozialisten deportiert wurden.